Einfach Svüisch.

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Mir gehts zu gut.

Nun ja, nicht wirklich. Aber immerhin doch gut genug, dass ich seltener schreibe. Schreiben ist halt immer schon Druckventil gewesen, wenn es mir schlecht ging. Aus den besten Zeiten meines Lebens gibt es keine Aufzeichnungen. Was so gesehen eigentlich ziemlich traurig ist. Anderseits könnte man daran leicht herausfinden wann diese gewesen sind ^^

Nun versuche ich aber gerade mal mich zu beherrschen und auch diese festzuhalten. Generell verlief die Woche nämlich auch ganz gut. Abgesehen von chaotischen Zweifelzuständen, mit denen ich mich wohl einfach abfinden muss, ist nichts negatives passiert.

Zwar reagiere ich nach wie vor, immer mal wieder, sehr überemotional, aber ich ertappe mich durchaus dabei, dass ich auch schon mal vor Freude heule ^^ So hoffnungslos ist das also alles nicht. Ich ertappe mich sogar hin und wieder dabei, dass ich selbst merke "Hey, du hast was geschafft." "Es bewegt sich was." Und das ist ein tolles Gefühl. Bewegung. Fortschritt. Entwicklung.

Das einzige was irgendwie negativ ist... Ich bin müde. Therapie ist wie gesagt anstrengend. Kein Urlaub. Nur weil man nen Krankenschein hat, hat man nicht gleich nen nettes angenehmes und ruhiges Leben. Samstag kann ich ausschlafen. Bei meinem Schatz >.< Da freue ich mich jetzt schon wahnsinnig drauf! Das wird hoffentlich etwas erholsamer als der Rest der Woche

Morgen erst mal mit Sarah treffen... wo sich die altbekannte "Unbekannten"-Nervosität einstellt... Mittwoch und Donnerstag zum Arzt... Freitag/Samstag zu Kai... Sonntag Frühstück mit Nadine, Montag Steffi... Volles Programm ^^ Wenn ich dann nebenher noch was im Haushalt schaffe, dann bin ich so gut wie gesund xD

Mir geht es gut. Unglaublich.

1.2.10 07:22


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Die letzten Tage.

Ich könnte gerade mal wieder 100 Dinge gleichzeitig tun, aber ich kann mich zu nichts aufraffen. Ich sprudel eigentlich über vor Energie, aber gleichzeitig klebe ich an diesem Stuhl. Gigantisch, oder?

Das ist wohl das Problem, wenn die Energie mehr eine innere Unruhe ist, weil man eigentlich viel zu müde ist um irgendwas zu tun. Wobei eher... "matschig". Ich fühl mich wie überfahren... könnte mich aber noch Stunden mit irgendwelchen Serien zudröhnen lassen. Hätte nicht gedacht, dass die Tagesklinik noch anstrengender sein kann als die stationäre Therapie. Aber es schlaucht tatsächlich mehr, wenn man danach noch in sein Chaos zurück fährt und sich vorher um den Einkauf kümmern muss. Hinzu kommt, dass der Leerlauf in der TK wesentlich größer ist und "Langeweile" auch sehr schlauchend sein kann.

Nun ja... ich hab mir aber gestern vorgenommen, dass es ein paar Dinge gibt die ich nun jeden Tag tun möchte um Struktur zu erschaffen und mich kontinuierlich mit mir selbst zu beschäftigen. Dazu gehört unter anderem auch das Bloggen. Wahlweise dann auch noch zusätzlich Tagebuch schreiben, falls es doch mal zu persönlich wird ^^ Ansonsten halt Stimmungs- und Gefühlsprotokoll, Achtsamkeitsübungen, mir irgendein Kompliment machen o.o und vor allem auch weiter Tages- bzw. Wochenplan führen.

Also. Hier bin ich. Der Montag ging irgendwie verhältnismäßig schnell rum. Was wohl auch daran liegen kann, dass er bis zum Anschlag mit Therapie voll war. Ich erinnere mich da auch an nichts wirklich tolles mehr. Hab halt die Stunden gezählt. ^^ Schade war nur, dass das Gruppenthema nicht weiter vertieft wurde. Mich hätte auch interessiert wie ich meinen Angehörigen helfen kann mit mir umzugehen. Mal den ein oder anderen gescheiten Tipp hätte ich gigantisch gefunden. So ist es halt doch einfach irgendwie schwer... Ich mein... wenn man nicht mal mit sich selbst gescheit klar kommt, wie soll man dann jemandem vermitteln wie dieser mit einem umgehen sollte... Aber das Thema vertiefe ich dann noch mal an anderer Stelle zu einer anderen Zeit...

Gestern war dann die Verlegung. Es war nen harter Tag. Wirklich. Gigantisch hart. Die Verabschiedung in Heidhausen war irgendwie ein Witz. Obwohl ich wusste, dass ich keinen positiven bleibenden Eindruck hinterlassen habe, war es dennoch irgendwie... mir fehlen die Worte. ^^ Die unpersönliche Karte die man mir geschenkt hat, hätte man sich allerdings auch sparen können. Genauso wie den Kommentar, dass ich in der Tagesklinik sicherlich mehr mitnehmen werden als ich in Heidhausen getan habe. Ich hab mir gespart mitzuteilen, dass ich verdammt viel mitgenommen habe. Der Mensch wächst am Widerstand. Ich kann es mir gar nicht oft genug vorbeten. Ich bin mit einem für mich gutem Ergebnis aus der Klinik raus.

In der Wickenburg war es dann irgendwie... Zu viel. Genauso wie es mir jetzt gerade auch zu viel ist weiter zu schreiben. Irgendwie... kratzt das gerade. Ist es überhaupt gut das zu schreiben? Ist es gut das hier zu tun? Chaos im Hirn ^^

27.1.10 19:16


Verdammt.

Schon 24 Stunden glücklich :D
24.1.10 17:31


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