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Version 2.0

Nachdem die Nutzung der ersten Version vor nun über einem halben Jahr wegen zu vieler Fehler eingestellt worden ist, kommt nun Version 2.0 auf den Markt.

Vor den Entwicklern gar nicht so geplant, allenfalls erhofft. Niemals wirklich erwartet und nun tatsächlich da. Reifer, erwachsener, mutiger. Mit Updates die den ein oder anderen Fehler mildern bzw. verhindern. Mit hoffnungsvoller Zuversicht wurde die Testphase übersprungen und Version 2.0 direkt gestartet. Wir werden sehen was 2.0 an Überraschungen zu bieten hat.

Wenn nicht viele Worte nötig sind um ein atemberaubendes Gefühl zu erzeugen, wenn sich etwas vom tiefsten Herzen richtig anfühlt, wenn es direkt (wieder) angenehm vertraut ist, wenn man sich zu Hause fühlt und das Leben leichter erscheint, dann ist es an der Zeit die Bedenken über Bord zu werfen und das Risiko einzugehen.

Ich bin glücklich. Jetzt. Das zählt!

Es lebe Version 2.0 <3

24.1.10 11:06


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Was kommt jetzt?

Das frage ich mich nun auch. Wahrscheinlich ein sehr kurzer Blogeintrag.

Stimmung: Ne gute 5.

Anspannung: Schlechte 50%.

Was das bedeuten soll? ^^ Nun ja, in der Klinik wird man immer mal wieder zu passenden Gelegenheiten gefragt wie die Stimmung so ist und wie es um die Anspannung steht. Dabei gibt es einmal die Stimmungsskala von 1-10 und einmal die Anspannungsskala von 10-100%.

5 ist dabei wie man sieht die Mitte. Also relativ neutral. Angeblich soll das ja der angenehmste Punkt sein. Weil man weder extrem tief fallen kann, noch sonderlich weit brauch bis zu ner guten Stimmung. Ich finde dieses "neutrale" eher anstrengend. Es ist nichts halbes und nichts ganzes. Und ich "warte" quasi darauf, dass irgendwas passiert. Ätzend ^^

Was die Anspannung angeht... so ist es ab 70% kritisch. Da fängt der Verstand an auszusetzen. Alles was dann kommt ist nicht unbedingt gesund wenn nicht sogar gefährlich. Aufmerksame Leser dürften einen der letzten Einträge dieser Anspannung zuordnen können ^^ 50% sind also auch nicht wirklich der Bringer. Meistens unbekannte Situationen oder Situationen vor denen ich in irgendeiner Art und Weise Angst habe...

Ich muss nu aber los... ^^

23.1.10 13:54


Niemand ist gern allein, wenn ein Krieg ausbricht.

Im Moment ist ständig Krieg. Oder zumindest bricht ständig ein neuer aus. Oder sind das immer nur Schlachten und der Krieg ist schon viel länger am laufen? Ja, ich denke so ist es. Ich führe dauerhaft und ständig Krieg. Gegen mich selbst in erster Linie - aber auch gegen die Welt. Und die Welt kämpft zurück. Oder hat die Welt sogar angefangen?

Betrachtet man die letzten Wochen, so hat immerdie Welt angefangen. Immer kam der erste Schlag von außen und ich bin gezwungen zu reagieren. Vorzugsweise würde ich den Feind ja einfach ignorieren wollen. Denn ich habe keine Lust auf Krieg, da selbst wenn ich im Recht bin es sich selten so anfühlt. Ich bin so wenig von meinen Waffen überzeugt, dass ich sie nicht gescheit einsetzen kann.

Von daher wäre es gut nicht allein zu sein. Wer ist schon gern allein, wenn er mit dem Rücken zur Wand steht? Wenn er völlig unvermittelt vom ersten Schlag getroffen wird? Und mich erwischen die Schläge immer eiskalt. Selbst wenn sie langsam kommen. Sie hauen mich von den Füßen. Würden sie das auch tun, wenn ich nicht alleine wäre? Wenn ich den Krieg nicht allein bestreiten müsste? Ich würde sagen: Nein.

Aber ab wann ist man nicht mehr alleine? Im Bewusstsein, dass in Berlin jemand ist und an einen denkt? Dann, wenn man nach der Schlacht jemanden anrufen kann und sich sicher sein kann jemanden zu erreichen? Oder erst, wenn man Seite an Seite kämpft?

Rein vom Verstand würde ich ja sagen... "Im Bewusstsein..." Denn es reicht um zu wissen, dass man etwas wert ist. Zu wissen, dass man geliebt wird. Dass immer jemand da sein wird. Egal wo er auch sein wird. Berlin sei nur exemplarisch genannt, weil es so schön weit weg ist. An vielen Orten sind Menschen die mich lieben. Meine Verstandsebene weiß das.

Doch in dem Moment, wo ich niemanden erreiche, wenn ich reden möchte fangen die Zweifel an. Dann reicht das "Bewusstsein" nicht mehr. Dann fühlt es sich an als wäre niemand da. Als wäre man völlig allein. In dieser Schlacht. Im ganzen Krieg. Der Verstand schaltet dann aus. Die Gefühle überwiegen. Sie kochen hoch. Überschwemmen den Verstand. Alles Rationale ist dann ziemlich weit weg. Das kann ziemlich weit gehen. Bis zur absoluten Hilflosigkeit. Bis zum Gefühl der Nutzlosigkeit. Dieses Gefühl geht nicht so schnell. Es ist ziemlich hartnäckig. Es ist auch ziemlich gefährlich. Und es macht mich wütend. Es macht mich wütend, weil ich weiß, dass es Schwachsinn ist. Es macht mich wütend, weil es trotzdem nicht verschwindet. Es geht erst, wenn Zeit vergeht. Wenn Bestätigung von irgendwo kommt. Wenn dann doch jemand erreichbar ist. Oder plötzlich jemand da ist. Dann schaltet der Verstand wieder ein. Während ich über die Situation reden kann, kommt er langsam wieder.

Nach zwei oder drei Tagen geht es mir wieder gut. Dann hat der Verstand gesiegt. Aber diese Tage sind anstrengend. Sie laufen an einem vorbei und man fragt sich wie und ob man sie überhaupt überstehen kann...

Ich bin nicht gern allein, wenn ein Krieg ausbricht.

19.1.10 21:11


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